Südafrika
Die Geschichte des „modernen“ Südafrika beginnt Mitte des 17. Jahrhunderts, als der Niederländer Jan von Riebeeck im Auftrag der niederländischen Ostindien-Kompanie (VOC) eine Versorgungsstation am Kap der Guten Hoffnung einrichtete. Dieser Standort sollte der Versorgung der Handelsschiffe, die zwischen Europa und Südostasien hin und her fuhren, dienen. Aus der Station entstand schnell eine holländische Siedlung, zu der die Bewohner auch Sklaven aus Asien mitbrachten. Mitte des 18. Jahrhunderts wies die Region mehr Sklaven als weiße Siedler auf.
Um 1790 stand die VOC kurz vor dem Bankrott. Britische Truppen besetzten die Gegend – zunächst nur vorläufig, ab 1806 aber dann entgültig. Durch Kriege mit dem Stamm der Xhosa wurde das Land weiter vergrößert, und die Buren, Abkömmlinge der ersten holländischen, französischen und deutschen Siedler, wurden in das Landesinnere vertrieben.
Mit der Entdeckung von Diamanten und Gold in den Jahren 1867 und 1886 konnte das Land von einem starken wirtschaftlichen Aufschwung profitieren und lockte dadurch viele europäische Einwanderer an. Dies wiederum führte zu Streitigkeiten mit den Buren und somit in den Jahren 1880 bis 1881 zum ersten Burenkrieg. Ende des 19. Jahrhunderts verstärkte sich die britische Besiedelung weiter – es kam zum zweiten Burenkrieg (1899-1902). [...]
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Christina Klein
Südafrika: Leben und arbeiten in Südafrika
76 Seiten, DIN A5, Paperback
